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Von der Volksbücherei zur Stadtbibliothek

Ein unverzichtbarer Teil des kulturellen Lebens in unserer Kurstadt, ist die nach vielen Standortwechseln im Jahr 2000 in die soliden Kellerräume des Neuen Rathauses eingezogene Stadtbibliothek.

 

Auch die Bibliotheksgeschichte Templins reicht weit zurück. 1876 regte Direktor Hinze in der Stadtschule die Einrichtung einer ersten Schülerbibliothek an. Ein Jahr später veranlasste der Gemeindekirchenrat die Schaffung einer Volksbibliothek, und um 1910 war es der Templiner Fortbildungsverein, der sich um den Fortbestand einer solchen wichtigen Stätte sorgte. 1946 beweist die Bibliothekschronik das Vorhandensein einer unter schwierigen Bedingungen geschaffenen Volksbücherei, zu deren Aufstockung der Kulturbund sogar zur Büchersammlung in der Stadt aufrief.

 

Die erste Kinderbibliothek empfing am 15. Juni 1956 die ersten Leser. Heute erwartet die etwa 10 000 Besucher im Jahr unter Anleitung langjährig erfahrener Bibliothekarinnen ein Angebot von rund 25000 Medien. Neben der Betreuung von Schulklassen und der Organisation von Lesungen, wird durch die Einbeziehung eines gut organisierten Fernleiheprogramms auch ungewöhnlichen medialen Wünschen Rechnung getragen.